Samstag, 7. Februar 2015

Gedanken zur angekündigten Pentax im Vollformat

Diese Woche hat Pentax bekannt gegeben, dass es noch diese Jahr eine DSLR im Vollformat geben wird.

Noch vor 1½ Jahren hätte ich diesen Moment herbeigesehnt, doch nachdem ich die K3 habe, fehlt mir eigentlich nichts und ich fange an mich mit dem Crop-Format zu arrangieren – zumal ich, wenn ich ein größeres Aufnahmeformat möchte analog immer noch auf mehrere KB-Bodys (MX, ME, SuperA), 645 oder 6x7 ausweichen könnte.

Von dem neuen Gerät ist noch wenig bekannt, aber es gäbe ein Paar Features, die für mich und die Nutzung des vorhanden Objektivparks elementar wären, um mir so ein „Ding“ wirklich zuzulegen:

  • Eine vernünftige Möglichkeit manuelle Mattscheiben fürs manuelle Focussieren einzusetzen
  • Eine Möglichkeit, die angekündigte Crop-Funktion für DA-Objektive auch abzuschalten
  • Ein „Blesator“ zur Nutznung alter K- & M-Objektive
Unter diesen Voraussetzungen läßt sich der vorhanden Objektiv-Park in X Gruppen einteilen:

  1. - Vollformat-Objektive mit AF: perfekt nutzbar
  2. - Crop-/DA-Objektive mit Nutzungsmöglichkeit an VF (ggf für einen Teil des Zoombereiches)
  3. - Crop-/DA-Objektive ohne Nutzungsmöglichkeit an VF
  4. - Vollformat-Objektive mit MF und A-Funktion
  5. - Vollformat-Objektive mit MF ohne A-Funktion
Die A-Konverter könnten einige der Gruppe 2/3 in die Gruppe 4 katapultieren.
Für die vorhanden Linsen versuche ich mal eine Einteilung, was zu erwarten wäre: · 
Ich bin dann mal gespannt, was es bis zum Erscheinen noch an Infos geben wird, aber bei den „Early-Adapers“sehe ich mich momentan noch nicht!

Samstag, 31. Januar 2015

Popartportraits - Heyman Fotoausstellung in Köln


Durch einen Radio-Beitrag im WDR wurde ich auf die Ausstellung im Forum für Fotografie aufmerksam.

In der Ausstellung werden Ken Heymans Portaits und Arbeitsfotos berühmter Popart-Künstler aus den 60er Jahren gezeigt:
  • Andy Warhol
  • Claes Oldenburg
  • James Rosenquist
  • Roy Lichtenstein
  • Tom Wesselmann


Es werden eine Vielzahl von Schwarzweißfotografien in vergleichsweise kleinen Formaten (geschätzt 18x24) gezeigt.

Fotografisch fand ich die Ausstellung eher unspektakulär - man muss das Ganze wohl eher als Docu für die Fans der o.g. Künstler sehen - für die ist es aber sicher eine tolle Ausstellung.....die noch bis zum 8.März geöffnet ist.

Sonntag, 25. Januar 2015

Schreibgeschwindigkeit der Pentax K3 auf SD-Karten


Letztes Jahr bei Renn-Fotos aus der Isle of Man war mir aufgefallen, wie sehr die Schreibgeschwindigkeit der K3 in die Knie ging, als ich am Ende des Urlaubs Sandisk Ultra anstelle der sonst bei mir üblichen Sandisk Extreme verwenden mußte.

Heute habe ich einfach mal einen Test durchgeführt!



Testaufbau:

    - K3 mit verschiedenen Daten gefüttert
    - Einstellung RAW+/DNG und 5er Belichtungsreihe (~126MB Daten in 10 Files)
    - Filmen der Kamerrückseite beim Aufnehmen mit der K01
    - Auswertung der Zeit vom ersten Aufleichten der LED bis zum verlöschen (die Zeit davor dürfte ja nicht kartenabhängig sein)
Ergebistabelle
Ergebnis graphisch dargestellt
    Ergebnis:
      - 45MB/sec reichen - mehr schaft die Kamera nicht
      - Zeitgleich auf 2 Karte Schreiben bring keinen Geschwindikeitsvorteil
      - Die FluCard ist etwas besser als die Sandisk Ultra
      - Sandisk Ultra in beiden Schächten ist richtig schlecht
      - Der nominale Unterschied von 15 zu 30 MB/sec bei 2 Ultras war nicht messbar

    Donnerstag, 4. Dezember 2014

    Reisebericht New York & Indian Summer (6 - Das Ende) 

     

    Bevor sich das Jahr zum Ende neigt möchte ich meinen Reisebericht aus dem Herbst 2013 doch noch fertig zu stellen!

    21. Okt. – Tag 20: New York - Rooswelt Island, Central Park und Grand Central Station


    Für den 2. Aufenthalt in NYC hatten wir wieder das selbe Hotel in Fußreichweite der Autovermietung gebucht. Morgens konnten wir so, wie schon beim ersten Besuch, gut und günstig im Oxford Cafe frühstücken.

    Und weil ja das ganze Umfeld bekannt war konnte es danach gleich los gehen - Richtung Roosevelt Island. Die Fahrt per Seilbahngondel wird mit den normalen U-Bahn-Karten bezahlt. Aus der Gondel hat man eine gute Aussicht und auf der Insel ist es nach der Hektik von Manhattan in der Ruhe einer anderen Welt: kaum Autos und wenig Leute.


    Von der Insel hat man dann einen  sehr gute Aussicht auf die Skyline von Manhattan (und morgens steht auch die Sonne richtig zur Beleuchtung der Szenerie) 


    Manhattan Bridge mit der Seilbahnstrecke





    Das UNO-Gebäude




     Seilbahn für die Rückfahrt
    Anschließend ging es zu einem kleinen Spaziergang durch den Central Park - das nächste, ruhige Kontrastprogramm. Am Ende haben wir noch das Guggenheim Museum (von Außen - man muß Prioritäten setzen) angeschaut.



    Central Park


    Alice in Wonderland im Central Park

    Guggenheim Museum

    Den Plan sich am Abend den Time Square anzuschauen haben wir dann etwas fußleidend auf den nächsten, letzten Abend geschoben. Statt dessen statteten wir dem abendliche Rockefeller Center der berühmten Grand Central Station noch einen Besuch ab.


    Rockefeller Center
    Central Station


    auf dem Heimweg
    22. Okt. – Tag 21: New York - Flatiron Building, Empire State Building und Time Squere

    Wenn man den letzten Tag in New York vor sich hat ist es garnicht so einfach zu entscheiden, was man sich anschaut und was man ausläßt. 

    Hier unsere Auswahl:

    Das Flatiron Building




    ein Hauch von Titanik ;-)








    man traut sich

      Das Empire State Building



     
    NYC Trash

     Der Time Square bei Nacht (..ok .. am Abend)










    23. Okt. – Tag 22: Rückreise


    Mehr Bilder der Etappe gibt es hier

    Montag, 17. November 2014

    Erste Erfahrungen mit dem CineStillFilm 800T

    Angefangen hatte alles auf der diesjährigen Photokina in Köln. Am Stand von CineStillFilm erfuhr ich das erste Mal von der Existenz dieses Films und von dem zu dieser Zeit aktiven Kickstarter-Projekt zu Herstellung von 120er Rollfilm aus diesem Material.

    Zuhause habe ich dann erst mal ein paar Dollar beim Kickstarter hinterlegt um danach festzustellen, dass Kleinbildfilme (135er) bei Fotoimpex schon länger lieferbar sind. Also habe ich erst mal 3 Filme bestellt und einen in meiner Pentax Super A eingelegt.

    Mittlerweile ist die Kickstarter-Iniziative für den 120er leider gescheitert, aber der erste Kleinbild-Film ist belichtet und vom Entwickeln zurück.

    Das Einsatzgebiet für einen 800-ASA-Kunstlichtfim ist natürlich sehr eingeschränkt, aber die Ergebnisse zeigen, dass es der CineStillFilm in sich hat.

    Alle Bilder wurden freihand mit einem M35/2,0 aufgenommen - seht selbst:

     

    Die Ergebnisse sind sehr stimmungsvolle Bilder, die die nächtliche Athmosphäre schön wiedergegeben.

    Insbesondere bei ausreichender Belichtung (bezogen auf den hohen ASA-Wert des Films) sind die Ergebnisse absolut beeindruckend - im nächtlichen Aufnahmeumfeld sind jedoch große Bildbereiche stark unterbelichtet (schwarz) und in diesen Bereichen zeigt der Film beim Scannen deutliche blaue Körner, die sich in Lightroom mit der CA-Correktur zu lasten der (Kunstlicht-)Farbbalance reduzieren lassen. 

    Fazit: Empfehlenswert - schade, dass aus dem 120er Projekt vorerst nichts geworden ist.


    PS: Alle Bilder gibt es auf meiner Homepage

    Update 2017: Mittlerweile ist der 120er Film verfügbar! 

    Mittwoch, 6. August 2014

    Aktuelles Funk-Blitzsystem von Cactus - Erste Eindrücke

    Bisher hatte ich als „Strobist“  3 Cactus V2s mit 2 Sendern genutzt.

    Als Lichtquellen gab es Pentax 540 & 360, Sigma Ringblitz, Nikon SB24 und nen alten Metz ohne TTL/manuelle Leistungseinstellung.

    Bei den Lichtformern habe ich bisher auf Durchlichtschirme, Better-Bounce-Cards und einen großen runden Reflektor gesetzt.

    Der Aufbau mit den wackeligen, unzuverlässigen V2s war immer nervig und beim Justieren eines Aufbaus springt man ziemlich rum. Zudem sind in den V2s exotische, teure Batterien und zuverlässig lösen die Dinger auch nicht aus. Daneben legen sich einige der Geräte nach kurzer Nichtnutzung schlafen (der 360er/beim 540er kann man das zum Glück abschalten).

    Die Berichte über das neue  Cactus-System aus V6 &RF60 habe ich mit Interesse verfolgt und mir zu meinem aktuellen USA-Aufenthalt eine Einkaufsliste knapp unter der Zoll-Freigrenze zusammengestellt:
    • 2  RF60- Blitze mit eingebauem Sender/Empfänder
    • 2 V6 Transciever mit Möglichkeit zur Leistungsregulation in 4 Gruppen
    • 2 ältere V5 Transciever, die zu den anderen Teilen kompatibel sind, aber keine Gruppen können
    • Eine 60cm Softbox  (CB-60) für Systemblitze (auch von Cactus)
    Die Transziever habe so was von Bremer Stadtmusikanten

    Damit läuft alles mit AA oder AAA Batterien und die Transciever sind in ihrer Ausführung viel robuster geworden. Ich hatte auch direkt die Möglichkeit bei Produktphotos (die ich hier nicht zeigen darf) auszuprobieren.

    Die Softbox CB-60 und den Betrieb mit Pentax/Nikon-Blitzen  konnte ich noch nicht testen.




    Hier eine vorläufige Liste, was mir so aufgefallen ist:

    Blitze:
    •  Solide Ausführung, nur Streuscheibe und Bouncekärtchen sind etwas fimschig
    • Kein TTL (klar!) , aber leider auch kein A-Modus
    • Stativgewinde an der Seite ist eine klasse Idee
    • Die Teile sind etwas größer als der 540er, passen aber noch in ein Objektivfach im Rucksack in dem auch ein DA50-135 paßt
    • Blitz-Performance und Zoom 24…105mm KB sind gut
    • Die Zeit bis zum Ausschalten läßt sich gut programieren
    • Die Bedienung als Sender/Master mit Leistungsfernsteuerung ist nicht so intuitiv gelöst wie beim V6.
    Sender:
    • Die V6er sind deutlich größer als die V5er, läßt sich aber gut bedienen
    • Die Leistung läßt sich an der Kamera sehr gut und bequem regulieren – ob man die Zoomverstellung wirklich braucht? …inzwischen zweifel ich, ob ich wirklich 2 RF60 gebraucht hätte. Das Bedienkonzept klappt prima.
    • Das Gehäuse ragt hinten etwas über die Kamera hinaus, so daß man mit der Stirn (an der K3) leicht die Einstellungen verändert. Da wäre noch Verbesserungspotential. 
    • Nachtrag: Nach einem Firmwareupdate läßt sich das Rad jetzt sperren
    • Da wo es mit der Kamera  eng wird (in kleinen Hohlräumen) helfen die kompakteren V5 klar zu kommen – die V6 sind schon riesig
    • Über den V6 kann man auch den Auslöseblitz der Kamera (auch TTL mit Vorblitz) nutzen, den Impuls in das Funk-Blitz-Netzwerk einzusteuern.
    • Nachtrag: Die Steuerung von Fremdblitzen klappt prima. Getestet: Pentax AF-360FGZ, -540FGZ und Nikon SB-24.
    • Mein kürzlich erstandene Blitzbelichtungsmesser mit Lichtmessung ist klasse – besonders, wenn man große, schwarze Gegenstände fotografieren will. TTL versagt da immer!
    Kurzes Fazit bisher: Klasse !!!

    Strobisten-Start-Empfehlung (für Nachahmer): mit 2 V6 (falls kompatibler Blitz vorhanden) oder je einem V6 & RF60 ist ein guter Startpunkt für die creative Blitznutzung gesetzt, der weit über der (teureren) Nutzung von Systemblitzen liegt. 

    Nachtrag Nov. 2016:  Mittlerweile gibt es für ca. 30€ mehr einen V6II, der nach Firmwareupdate voll kompatibel zum System ist. Key-Features:
    - HSS Steuerung bei RF60 oder V6II
    - Zusätzlich einstellbares Autofocus-Licht

    - Entfall von "Optical Slave" und ANlern-Modus für alte Blitzgeräte 

    Nachtrag Juli 2017: Nun ist ein Cross-Brand-TTL angekündigt. Das geht Schritt für Schritt und momentan werden Fuji, Sigma und Sony unterstützt. Pentax, Canon und Nikon sollen in einem näschsten Schritt kommen. DIe Netzkommentare zu der Fuji-Version lesen sich bisher ganz positiv. Nachdem alle Marken abgedeckt sind (Anfang 2018) soll es auch noch ein TTL_Update zum RF60 geben. 

    Ich habe mir, um nicht bis dahin warten zu müssen, einen 2. V6II besorgt, der bis zum TTL-Update zumindest schon mal die Pentax Blitze "zoomable" und "HSS-fähig" macht.