Samstag, 19. November 2016

Julia Gräb - Fotografien: Eine Ausstellung im Schloss Neersen



Heute geht es hier mal wieder um eine Fotoausstellung.


Die junge Fotografin Julia Gräb stellt einige Ihrer Werke im Schloss Neersen (Willich/D) aus.



Eröffnet wurde die Ausstellung mit einer Vernissage am Do. dem 17.11.16. Dabei hielten der Bürgermeister Herr Heyes und Frau Volkmer Reden, die sowohl die Werke als auch die Kulturarbeit der Stadt Willich und die Beziehungen zur Düsseldorfer Kunstakademie besprochen wurden – aber darum soll es hier nicht gehen….



Für Ihre Fotos in dieser Serie (es werden 20 großformatige Bilder ausgestellt – auf der Internet-Seite der Künstlerin gibt es weiter Bilder) sucht Julia Gräb verlassene Wohnhäuser und Fabriken, dringt dort ein und dokumentiert die dort vorgefundenen Motive in einem sachlichen Stil bei vorhandener Beleuchtung. Sie folgt damit dem aktuellen fotografischen Trend „Lost Places“ als Motiv zu dokumentieren. Insbesondere bei der für die Ausstellung getroffenen Auswahl sind die Motive oft sehr schlicht. Für meinen Geschmack sind auf der Homepage bessere Werke dieser Serie zu sehen, die es leider nicht in die Ausstellung geschafft haben. Für die Künstlerin scheint das Umfeld der Bildentstehung ein großes Gewicht zu haben, dass sich für mich aber in den Bildern nicht widerspiegelt. Bei einigen der Motive wird das intime Gefühl in eine verlassene Privatsphäre einzudringen bedrückend dokumentiert.



Speziell dieses Eindringen in das, was die unbekannten Bewohner zurückgelassen haben erinnert mich ein eine Anfrage die Freuden mal an Rhein-Braun gestellt hatten. Sie baten um die Genehmigung, im Bereich des anstehenden Braunkohlebergbaus die verlassenen Häuser fotografieren zu dürfen (also ein Ansinnen, dass dem oben beschriebenen Ansatz sehr ähnlich ist). Dies wurde mit der Begründung abgelehnt, dass man die Intimsphäre der ehemaligen Bewohner schützen wolle. Ob man das dann für sein fotografisches Werk respektiert oder nicht muss jeder für sich entscheiden.


Trotzdem lohnt ein Besuch! Die Ausstellung ist noch bis zum 11.12. geöffnet LINK
Die Homepage von Julia Gräb ist erreichbar unter  http://juliagraeb.blogspot.de/


Sonntag, 10. Januar 2016

SmartHome Umbau einer Heizungsanlage mit FritzDECT 200



Es ist mal wieder Zeit für ein Foto-fremdes Bastelthema: Stichwort „Smart Home“.

Es gibt im Zusammenhang mit den letzten Fritzbox-Updates viele Lösungen, Heizungsthermostate und Steckdosen über DECT-Signale zu Steuern. Drei dieser Ventile der Fa. Eurotronic habe ich mittlerweile im Einsatz, aber das ist ja nur der halbe Spaß…….

Ehe ihr jetzt weiterlest: 
Jede Nachahmung erfolgt auf Euer eigenes Risiko!!!

Unsere Heizung (Vaillant Bj. ‚92)  hat einen Steuereinschub, in dem so eine unsägliche Zeitschaltuhr mit mechanischen Raststiften saß, um viertelstundengenau täglich zwischen Tagprogramm und Nachtabsenkung zu steuern. Wegen defekter NC-Batterie wurde die schon Ende der 90er gegen eine LED-Uhr mitWochenprogramm getauscht und das lief bisher reibungslos, aber eben ohne einen „SMART“-Anteil.

Grundidee meines Umbaus ist, diese Uhr gegen ein 220-Volt-Umschaltrelais zu tauchen, dass über eine Fritz!DECT 200 Steckdose von meiner Fritzbox gesteuert werden soll.

 
Der Ausbau der Einheit VRC-CB lässt sich nach Abschalten der Heizung über die zentrale Befestigungsschraube lösen. Dann kann man die Plexiglasklappe aushängen und die Frontblende mit 2 kleinen Kreuzschlitzschrauben lösen. 

Nach Lösen der Uhrschrauben und deren Entfernung sieht man 5 Uhrkontakte. 

Die linken beiden sind für die Spannungsversorgung könnte man rausführen um eine Steckdose für die neue Steuerung anzuschließen – ich habe mir für die Nutzung einer vorhandenen, externen Steckdose zum Anschluss der ferngesteuerten Fritz-Dose entschlossen.


Die anderen Kontakte sind „Tag“ , “Input“ und „Nacht“ (in dieser Reihenfolge von links nach rechts). In diese Steckkontakte lassen sich jeweils Kabel zu Anschluss der Fernsteuerung einlöten.

Nun zum Kernstück des Umbaus: Bei Conrad-Elektronik gibt es eine sogenannte „220 Volt – Relaisplatine“ und ein dazu passendes Anschlusskabelmit Eurostecker.

Nun wird die Platine mit Heißkleber auf der Rückseite der Steuerungsblende verklebt und das Kabel mit dem Stecker über eine Bohrung mit Zugentlastung auf der Blende nach vorne geführt.
Jetzt muß das Relais nur noch mit den Kabeln der Uhrkontakte verbunden werden – bei geschickter Wahl der Kabellängen und Klebeposition der Relais-Platine paßt jetzt alles in das Gehäuse – nur die Original-Schaltuhr (mit den Kontakten nach unten) muß jetzt leider draußen bleiben und durch eine Blende (in meinem Fall habe ich die alte Conrad-Uhr als Blende mißbraucht) ersetzt werden.

Endmontage: Steuerung wieder einbauen, Fritz!DECT-Dose in die Steckdose, Dose an der Fritzbox anmelden, Relaiskabel anschließen – Hardware FERTIG.




Nun kann der Tag/Nacht-Zyklus an der Fritzbox über das Web-Interface unter „Smart Home“ konfiguriert werden. Mit dem Handy läßt sich bei entsprechender Konfiguration nun die Heizung aus dem WLAN oder aus dem Internet  über die Beta-Version von MyFritz! fernsteuern. Zu dieser Konfiguration findet ihr sicher ausreichend informationen im Netz.......

Freitag, 13. März 2015

Detroit Skyline mit Serienbildfunktion

..klingt auf den ersten Blick merkwürdig, aber wenn man über die Ambassador Bridge von Windsor (Kanada) nach Detroit (MI) über die Grenze fährt, versperrt einemder Brückenaufbau die freie Sicht auf die Skyline von Detroit.

Im Serienbildmodus sind dann während der Vorbeifahrt 11 Bilder entstanden.


 


Mit etwas GIMP, Masken, Layern und viel Geduld gibt es dann aber am Ende doch ein Foto, das man so nicht fortografieren kann.








Samstag, 7. Februar 2015

Gedanken zur angekündigten Pentax im Vollformat

Diese Woche hat Pentax bekannt gegeben, dass es noch diese Jahr eine DSLR im Vollformat geben wird.

Noch vor 1½ Jahren hätte ich diesen Moment herbeigesehnt, doch nachdem ich die K3 habe, fehlt mir eigentlich nichts und ich fange an mich mit dem Crop-Format zu arrangieren – zumal ich, wenn ich ein größeres Aufnahmeformat möchte analog immer noch auf mehrere KB-Bodys (MX, ME, SuperA), 645 oder 6x7 ausweichen könnte.

Von dem neuen Gerät ist noch wenig bekannt, aber es gäbe ein Paar Features, die für mich und die Nutzung des vorhanden Objektivparks elementar wären, um mir so ein „Ding“ wirklich zuzulegen:

  • Eine vernünftige Möglichkeit manuelle Mattscheiben fürs manuelle Focussieren einzusetzen
  • Eine Möglichkeit, die angekündigte Crop-Funktion für DA-Objektive auch abzuschalten
  • Ein „Blesator“ zur Nutznung alter K- & M-Objektive
Unter diesen Voraussetzungen läßt sich der vorhanden Objektiv-Park in X Gruppen einteilen:

  1. - Vollformat-Objektive mit AF: perfekt nutzbar
  2. - Crop-/DA-Objektive mit Nutzungsmöglichkeit an VF (ggf für einen Teil des Zoombereiches)
  3. - Crop-/DA-Objektive ohne Nutzungsmöglichkeit an VF
  4. - Vollformat-Objektive mit MF und A-Funktion
  5. - Vollformat-Objektive mit MF ohne A-Funktion
Die A-Konverter könnten einige der Gruppe 2/3 in die Gruppe 4 katapultieren.
Für die vorhanden Linsen versuche ich mal eine Einteilung, was zu erwarten wäre: · 
Ich bin dann mal gespannt, was es bis zum Erscheinen noch an Infos geben wird, aber bei den „Early-Adapers“sehe ich mich momentan noch nicht!

Samstag, 31. Januar 2015

Popartportraits - Heyman Fotoausstellung in Köln


Durch einen Radio-Beitrag im WDR wurde ich auf die Ausstellung im Forum für Fotografie aufmerksam.

In der Ausstellung werden Ken Heymans Portaits und Arbeitsfotos berühmter Popart-Künstler aus den 60er Jahren gezeigt:
  • Andy Warhol
  • Claes Oldenburg
  • James Rosenquist
  • Roy Lichtenstein
  • Tom Wesselmann


Es werden eine Vielzahl von Schwarzweißfotografien in vergleichsweise kleinen Formaten (geschätzt 18x24) gezeigt.

Fotografisch fand ich die Ausstellung eher unspektakulär - man muss das Ganze wohl eher als Docu für die Fans der o.g. Künstler sehen - für die ist es aber sicher eine tolle Ausstellung.....die noch bis zum 8.März geöffnet ist.

Sonntag, 25. Januar 2015

Schreibgeschwindigkeit der Pentax K3 auf SD-Karten


Letztes Jahr bei Renn-Fotos aus der Isle of Man war mir aufgefallen, wie sehr die Schreibgeschwindigkeit der K3 in die Knie ging, als ich am Ende des Urlaubs Sandisk Ultra anstelle der sonst bei mir üblichen Sandisk Extreme verwenden mußte.

Heute habe ich einfach mal einen Test durchgeführt!



Testaufbau:

    - K3 mit verschiedenen Daten gefüttert
    - Einstellung RAW+/DNG und 5er Belichtungsreihe (~126MB Daten in 10 Files)
    - Filmen der Kamerrückseite beim Aufnehmen mit der K01
    - Auswertung der Zeit vom ersten Aufleichten der LED bis zum verlöschen (die Zeit davor dürfte ja nicht kartenabhängig sein)
Ergebistabelle
Ergebnis graphisch dargestellt
    Ergebnis:
      - 45MB/sec reichen - mehr schaft die Kamera nicht
      - Zeitgleich auf 2 Karte Schreiben bring keinen Geschwindikeitsvorteil
      - Die FluCard ist etwas besser als die Sandisk Ultra
      - Sandisk Ultra in beiden Schächten ist richtig schlecht
      - Der nominale Unterschied von 15 zu 30 MB/sec bei 2 Ultras war nicht messbar